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AVR

Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.


Der AVR vertritt die Interessen des genossenschaftlichen Bankensektors - darunter 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die DZ BANK und WGZ-Bank - mit rund 166.000 Beschäftigten.

Aufgaben
Aufgabe des AVR ist die Förderung und Vertretung der gemeinsamen Interessen der Mitglieder auf tarif- und sozialpolitischem sowie arbeitsrechtlichem Gebiet.

Der AVR befasst sich mit dem Abschluss von Tarifverträgen und führt hierzu Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Er vertritt seine Mitglieder gegenüber den Organen der Gesetzgebung, den Ministerien und Behörden sowie gegenüber sonstigen Institutionen auf Bundesebene und europäischer Ebene.

Im Rahmen seiner Arbeit informiert er seine Mitglieder über neue Entwicklungen, Gesetze und Rechtsprechung auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts und fördert sie durch Unterstützung in Grundsatzfragen. Die Personalarbeit in den Banken unterstützt der AVR durch Personalkennzahlen, die aus den regelmäßigen statistischen Auswertungen abgeleitet werden.

Geschichte
Im AVR wurden 1979 die beiden Arbeitgebereinrichtungen für die gewerblichen und die ländlichen Kreditgenossenschaften zusammengeführt. 1991 übernahm der Verband auch die Tarifzuständigkeit für die Genossenschaftsbanken in Ostdeutschland.

Seit seiner Gründung im Jahr 1979 hat der AVR mit den vier Gewerkschaften DAG (Deutsche Angestellten-Gewerkschaft), DBV (Deutscher Bankangestellten-Verband), DHV (Die Berufsgewerkschaft) und HBV (Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen) Tarifverhandlungen geführt und Tarifverträge geschlossen. Im Jahr 2001 gingen DAG und HBV in der neu gegründeten Gewerkschaft ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) auf.

Bis in das Jahr 2004 waren alle Tarifverträge, die der AVR mit den vier - später drei - Gewerkschaften schloss, identisch. Im Jahr 2006 kündigten DBV, DHV und ver.di den Gehaltstarifvertrag. Trotz zahlreicher Tarifrunden und Sondierungsgespräche gelang es zunächst nicht, einen neuen Tarifvertrag zu schließen. Erst im Oktober 2008 - nach mehr als zwei Jahren - konnte die tariflose Zeit durch einen Tarifabschluss mit DBV und DHV beendet werden.

In den Jahren 2010 und 2012 kam es zu weiteren Tarifabschlüssen zwischen dem AVR und den Gewerkschaften DBV und DHV. Mit der Gewerkschaft ver.di gelang es nach 2004 nicht mehr, einen Gehaltsabschluss zu erzielen bzw. den Manteltarifvertrag weiterzuentwickeln.

Vor diesem Hintergrund kündigte der AVR im November 2012 alle noch bestehenden Tarifverträge mit ver.di. Das zuletzt am 31. Oktober 2012 mit DBV und DHV abgeschlossene Tarifwerk ist von dieser Kündigung nicht betroffen und gilt unverändert weiter.

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
 www.bvr.de